Warenschwund ist ein großes Problem, das den Einzelhandel ebenso betrifft wie Fach- und Großhändler. Die Ursachen für Inventurdifferenzen sind durchaus vielfältig, denn überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten, passieren Fehler. Im Einzelhandel geht jedoch ein großer Teil der Fehlbestände auf vorsätzliches Verhalten zurück: Ladendiebstahl ist hier die Hauptursache für Inventurdifferenzen. Warenschwund in Lagern ist dagegen in der Regel auf schwarze Schafe in der Belegschaft oder Lieferantenbetrug zurückzuführen. Die Verluste, die dem Einzelhandel insgesamt tagtäglich zugefügt werden, gehen in die Millionen.

Mit Videoüberwachung Ladendiebe und Betrüger abschrecken

Moderne Videosicherheitssysteme können durch wirksame Abschreckung von Ladendieben einen entscheidenden Beitrag im Kampf gegen Inventurdifferenzen leisten. Bereits der Hinweis, dass ein Shop videoüberwacht wird, in Kombination mit einem oder mehreren gut sichtbar angebrachten Abschreckungsbildschirmen auf der Verkaufsfläche und/oder im Eingangsbereich genügen, damit Gelegenheitsdiebe es sich zweimal überlegen. Aber auch Kassenbetrug oder Schäden durch betrügerische Lieferanten lassen sich durch den Einsatz von Videokameras im Kassenbereich, Warenlager und in der Lieferzone eindämmen. Eine Investition in Videosicherheit macht sich also in mehrfacher Hinsicht und bereits kurz- bis mittelfristig bezahlt.

Ein verbessertes Einkaufserlebnis

Ein vorteilhafter „Nebeneffekt“ von Videoüberwachung im Einzelhandel sind die wertvollen Einsichten und Erkenntnisse, die die Videodaten über Kundenverhalten und Kundenströme liefern. Diese Erkenntnisse können Einzelhändler nutzen, um Maßnahmen zu ergreifen, die das Einkaufserlebnis verbessern. Von der Optimierung der Ladengestaltung über die Verkürzung von Warteschlangen bis zum effizienten Personaleinsatz in Spitzenzeiten: Videosicherheitskameras unterstützen Einzelhändler dabei Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung zu identifizieren und die Kundenbindung durch mehr Komfort und Erlebnisqualität beim Shoppen zu stärken.