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Präsent

||| Sentech auf der Vision in Stuttgart

Vom 8. bis 10. November fand auch in diesem Jahr in Stuttgart wieder die Fachmesse VISION statt – die Leitmesse der industriellen Bildverarbeitung. Unser langjähriger Partner Sentech präsentierte sich dort mit einem eigenen Messestand.

Ganz in den Firmenfarben Blau und Weiß zeigte Sentech auf einer Standfläche von 35 Quadratmetern seine gesamte Produktpalette digitaler Kameras für Machine Vision und Anwendungen im medizinischen Umfeld. Jede der ausgestellten Kameras hatte ihre eigene kleine Showbühne, auf der sie ihr Können unter Beweis stellen konnte – manchmal in durchaus humorvoller Weise.

Schnelle Bewegungen auf der Murmelachterbahn
Die große Murmelachterbahn war in jeder Hinsicht ein echter Hingucker: 720p Farbkameras mit HDMI-Ausgang vom Typ STC-HD133 übertrugen die rasanten Fahrten der silbernen Kugeln mit 50 fps auf ein 42“ AG Neovo Display. Da das Signalformat der STC-HD133 Serie dem HD-Standard 720p entspricht, sind die Kameras mit allen gängigen Flachdisplays, die über eine HDMI- oder DVI-Schnittstelle verfügen, kompatibel und benötigen zur Darstellung des Videosignals keinen zusätzlichen PC.

Medizinische Endoskopie
Ein künstliches Knie, ein medizinisches Endoskop mit Kaltlichtquelle und eine weitere 720p Farbkamera vom Typ STC-HD133 zeigten anschaulich den Einsatz der gleichen Kameraserie in einer ganz anderen, für die VISION etwas untypischen Anwendung aus der Medizintechnik. In dieser Applikation zeichnete sich die Kamera durch brillante Farbwiedergabe, äußerst geringes Rauschen und ebenso geringe Latenzzeit aus. Auch in diesem Fall lieferte die Kamera ihr Signal direkt auf ein über HDMI angeschlossenes Display.

Autofokus-Kamerablock in einer Low Vision Anwendung
Ein Low Vision System ist ein Bildschirmlesegerät, mit dem stark sehbehinderte Menschen in hoher Vergrößerung Bücher und Zeitschriften lesen, Bilder betrachten oder Kreuzworträtsel ausfüllen können. Die Autofokus-Farbkamera STC-AF133, die hier zum Einsatz kam, stammt aus der Familie der bereits beschriebenen 720p Kameras und verfügt ebenfalls über eine HDMI-Schnittstelle zur direkten Darstellung des Videosignals auf einem Display. Ein integrierter Videoprozessor bietet zusätzliche, für Sehbehinderte äußerst hilfreiche Funktionen wie die Einblendung von Linealen und Masken sowie eine Falschfarbendarstellung.

Gig-E Vision Kameras mit frei programmierbarem FPGA
GigE Vision ist ein seit einigen Jahren nicht mehr wegzudenkender Standard der industriellen Bildverarbeitung und nahezu jeder namhafte Kamerahersteller bietet eine eigene Kamerafamilie in diesem Standard an. Das Einzigartige an dieser Kameraserie ist jedoch ein zweiter, im Auslieferungszustand völlig ungenutzter FPGA-Baustein, der von außen frei zugänglich ist und vom Anwender individuell programmiert werden kann. Mittels einer bewegten Bildvorlage wurden im FPGA programmierte Codebeispiele wie Kantendetektion, Center of Gravity sowie Speicherfunktionen demonstriert.

High Speed und Super Slow Motion
CameraLink ist eine der ältesten digitalen Schnittstellen der industriellen Bildverarbeitung – dank konsequenter Weiterentwicklung ist sie jedoch noch immer die schnellste und weist obendrein die geringste Latenzzeit auf. Nur so lassen sich 340 fps bei einer Auflösung von 2 Megapixeln zum PC übertragen, um eine Bildsequenz zu speichern und sie in Zeitlupe wiederzugeben. Gezeigt wurde anschaulich ein herabfallender Wassertropfen in einem speziell dafür konstruierten Demonstrator. In dieser neuen Kameraserie greift Sentech erstmalig auf CMOS Sensoren zurück – bislang setzte das japanische Unternehmen ganz auf die CCD-Technik.

BioImaging mit Langzeitbelichtung
Die Darstellung fluoreszierender Objekte ist das Spezialgebiet des amerikanischen Herstellers UVP, der für den Sentech-Messestand ein BioImaging-System zur Verfügung stellte. In solch einem System werden mittels UV-Beleuchtung fluoreszierende Flüssigkeiten, Gele und Festkörper analysiert. Bei dieser Demonstration kam eine USB-Kamera von Sentech zum Einsatz, die in der Lage ist, eine Vorlage mehrere Sekunden lang ohne störendes Rauschen zu belichten. Die Belichtungszeit der Kamera lässt sich über das Menü des BioImaging-Gerätes benutzerfreundlich einstellen.

Ein Kessel Buntes
Bei der Begegnung eines Tellers Weingummi und einer USB-Farbkamera stand weniger ein besonders exotisches Geschmackserlebnis als vielmehr der visuelle Genuss im Vordergrund. Boten die bunten Plombenzieher doch eine geradezu ideale Vorlage, um die hervorragende Farbreproduktion einer Kamera unter Beweis zu stellen. Bei der STC-TC202ASH, die hier ihre Leistungsfähigkeit demonstrierte, handelt es sich um eine Hardware triggerbare USB2.0-Kamera mit 2 Megapixel Auflösung, die zur Bilderfassung mit einem CCD-Sensor ausgestattet ist. Ob es sich allerdings um jenes Weingummi handelte, das uns regelmäßig von einem allseits bekannten deutschen Fernsehmoderators angepriesen wird, verriet uns Sentech leider nicht.



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